3M Azubis in China

Nach meinem Start ins Berufsleben und den ersten Wochen in der ersten Abteilung meiner Ausbildung, erfuhr ich über Kollegen und ehemalige Auszubildende von einem Austausch der Berufsschule mit einer chinesischen Partnerschule. Sie steckten mich mit ihrer Begeisterung von ihrem Trip an und so fragte ich am nächsten Berufsschultag direkt in der Schule nach näheren Informationen zum Austausch.

Die Kennzahlen die ich daraufhin erhielt waren für mich selbstredend. Zwei Wochen China, volles Programm, vieles Erleben, .. und das alles für einen Preis von „nur“ 700€ (subventioniert). Dies war wirklich sehr überzeugend vor Allem, wenn man sich nur den regulären Flugpreis nach China ansieht, der ähnlich hoch ist. So schlossen sich dann nach den ersten Pausengesprächen weitere meiner Azubikollegen an, um das Erlebnis China mitzuerleben. Nun folgten die ersten Vorbereitungstreffen mit der „China-Crew 15“, eine Truppe aus Schülern und Azubis. Mit auf dem Programm stand im Vorhinein ein Crashkurs Chinesisch, damit wir ein Gefühl für die chinesische Sprache bekommen sollten.

Dann ging es auch schon los.

Zunächst begann der Austausch mit dem Besuch der chinesischen Schüler. Neun Tage lang nahmen wir die Gäste bei uns auf und erlebten ein umfangreiches Programm mit ihnen. Wir besuchten Unternehmen in Neuss, besichtigten Köln, Düsseldorf und Aachen. Dies erwies sich als nicht sehr einfach, da wir unsere tägliche Arbeit bei 3M nicht vernachlässigen durften. Wir verbrachten neben der Arbeit so viel Zeit wie möglich mit unseren neuen chinesischen Freunden.

Unsere Azubis Justus, Max & Thomas mit einer 3M Kollegin aus China
Unsere Azubis Justus, Max & Thomas mit einer 3M Kollegin aus China

Einige Monate später hieß es dann Abflug für uns. Vor uns lag ein sechs Stunden Flug nach Dubai, um von dort erneut neun Stunden gegen die Zeit ins ferne China zu reisen. Als wir dann schließlich nach diesem Flugmarathon in Shanghai gelandet waren und nach einer rund zwei bis dreistündigen Busfahrt unser Hotel in Wuxi, einer Vorstadt von Shanghai mit sechs Mio. Einwohnern, erreicht hatten, durften wir uns erstmal etwas ausruhen bevor unser Programm beagnn. Wir lernten religiöse Bauten und Parks kennen, besichtigten Schulen und Universitäten und besuchten kleine chinesische Unternehmen. Die meiste Zeit wurden wir von unseren Austauschschülern begleitet. Uns wurde die Berufsschule der Schüler gezeigt, wir durften am Unterricht teilnehmen und verbrachten einen Tag bei den Familien unserer jeweiligen Partner.

Nach einer Woche hieß es dann Abschied nehmen, denn wir machten uns wieder auf den Weg Richtung Shanghai. Wir wohnten dort in einem zentral gelegenen Hostel, mit einer Dachterrasse, von der man die Skyline Shanghais hervorragend bewundern konnte. Auch hier besichtigen wir einige Unternehmen, unter anderem 3M Shanghai. Um pünktlich zu unserer Führung zu kommen, machten wir uns früh auf den Weg. Nachdem wir 3M pünktlich erreicht hatten, durften wir an einer spannenden Führung durch das Customer Innovation Center (CIC) teilnehmen. Der Raum war mit vielen „Testgeräten“ ausgestattet, wie zum Beispiel eine Schaukel, die nur durch 3M Klebebänder gehalten wurde. Von dieser Tragkraft durften wir uns dann direkt selbst überzeugen indem wir die Schaukel ausprobierten. Diese praktischen Erfahrungen machten die Führung sehr interessant und kurzweilig.

Nach vielen spannenden und eindrucksvollen Momenten, Touren, Besichtigungen, ging es wieder zurück in die Heimat.

Rückblickend hat sich der China Austausch für uns alle gelohnt, denn er hat uns Erfahrung und neue Kulturen vermittelt, die wir so vermutlich nicht entdeckt hätten. Es war eine tolle Reise, mit dem Fazit, „jederzeit wieder!“

Kommentare

  1. schreibt

    China ist sehr interessant, kulturell sowie auch wirtschaftlich. Finde es toll, dass jungen Azubis so eine Chance geboten wird. Und das Programm hört sich beeindruckend an. Kultur, Stadt, Bildung und Wirtschaft in zwei Wochen integriert. Chinesische Firmen von innen zu sehen halte ich für eine gute und wichtige Erfahrung. Und die erlebnisorientierte Führung hört sich tatsächlich sehr spannend an. Und zuletzt: Hut ab, dass ihr euch in das entfernte China getraut habt!

    • Niklas Cremer schreibt

      Hallo Steffen,

      vielen Dank, es war echt eine tolle Erfahrung! Kann man einem nur zu raten.

      Viele Grüße
      Azubiblog-Team

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