Handicap – Das Arbeiten mit Behinderung

Hallo zusammen,

mein Name lautet Georg Abendlich und ich bin 19 Jahre alt. Derzeit absolviere ich mein duales Studium zum Wirtschaftsinformatiker bei 3M!

Dazu muss ich erwähnen, dass das Leben mich vor eine besondere Herausforderung gestellt hat. Ich hab nämlich einen Grad der Behinderung von 30 und dadurch eine dauerhafte körperliche Einschränkung.

So fehlt mir seit der Geburt ein Finger an der rechten Hand und meine Beine weisen eine Fehlstellung auf. Aufgrund dieser Tatsachen hatte ich bis zum 16. Lebensjahr über acht Operationen gehabt. Bei der täglichen Arbeit stört mich mein Handicap nicht. Zum einen kann ich trotz eines fehlenden Fingers an der rechten Hand schnell an der Tastatur tippen (auch wenn es nicht das 10 Fingerschreibsystem ist), zum anderen muss ich mich als Informatiker nicht so sportlich betätigen und umgehe so das übermäßige Belasten meiner Beine. Natürlich achtet 3M trotzdem darauf, dass sie meinen Ansprüchen an das Arbeitsumfeld gerecht werden. So wird immer wieder sichergestellt, dass mein Arbeitsplatz angepasst ist und es wird sich auch erkundigt, ob es irgendwelche Probleme gibt, welche im Zusammenhang mit dem Handicap auftreten könnten.
Zwischen Arbeitskollegen und mir ist die Behinderung kein Thema – warum sollte es auch. Beim Zusammenarbeiten im Team ist jeder ein Teil und für Erfolg ist unabdingbar. 3Ms Unternehmenskultur sieht vor, auf die Stärken der Mitarbeiter zu setzen. Mitarbeiter sollen auf die richtige Position gesetzt werden um ihre Stärken geltend zu machen. „Build on Strengths“ nennt sich das Konzept. So wird einem geholfen die eigenen Stärken zu erkennen und effektiv zu nutzen.

Und so muss das auch sein. Gemeinsam schafft man es zum Erfolg. Und ich bin ein Teil davon.

Euer
Georg

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