Homeoffice – Was ist das eigentlich? Und wie sieht das für einen Azubi aus?

Durch das Coronavirus müssen aktuell viele Arbeitnehmer/innen und Schüler/innen aus dem Homeoffice arbeiten. Aber was ist Homeoffice eigentlich? Und welche Vorteile bietet es?

Wir, die Azubis und dualen Studenten der 3M Standorte Neuss, Kempten, Seefeld, Bad Essen und Villach, v.o.l.n.r.: Jan-Lucca Glöckner, Katharina Schröder, Ismael Angel Guendel Bueno, Pia Leicht, Niklas Pufahl, Viktoria Frank, Lisa-Marie Grafenauer, Vivian Huntemann und Nils Goertz arbeiten nun auch größtenteils aus dem Homeoffice und schreiben unsere Artikel für den Azubiblog nun von zu Hause aus.
Wir, die Azubis und dualen Studenten der 3M Standorte Neuss, Kempten, Seefeld, Bad Essen und Villach, v.o.l.n.r.: Jan-Lucca Glöckner, Katharina Schröder, Ismael Angel Guendel Bueno, Pia Leicht, Niklas Pufahl, Viktoria Frank, Lisa-Marie Grafenauer, Vivian Huntemann und Nils Goertz arbeiten nun auch größtenteils aus dem Homeoffice und schreiben unsere Artikel für den Azubiblog nun von zu Hause aus.

Übersetzt heißt Homeoffice so viel wie „Büro im eigenen Zuhause“. Das bedeutet man arbeitet nicht im Unternehmen, sondern von zu Hause aus. Vor allem durch die aktuelle Corona-Krise arbeiten mehr Arbeitnehmer als je zuvor aus ihren eigenen vier Wänden. Nicht jedes Unternehmen kann seinen Mitarbeitern aber die Möglichkeit bieten, im Homeoffice arbeiten zu können. Die Tendenz ist jedoch steigend, da das Homeoffice immer gefragter und der Markt digitaler wird. Für viele Arbeitnehmer hat das Homeoffice sicherlich einige Vorteile. Was gibt es Besseres als die Arbeitszeiten flexibel gestalten zu können oder nicht mehr zum Büro pendeln zu müssen? Allerdings steht hinter dem Homeoffice auch eine große Herausforderung: Man muss sich täglich selbst motivieren und seine Zeit managen.

Von Zuhause aus zu arbeiten bedeutet zum einen Zeitersparnis: der Weg zur Arbeit beträgt nur noch wenige Meter anstatt mehrerer Kilometer. Zum anderen ist man flexibler. Wichtige private Termine sind noch einfacher in den Alltag zu integrieren, wenn man seine Arbeitszeiten selbst planen kann und nicht für eine bestimmte Zeit im Büro anwesend sein muss. Dadurch verbessert sich zusätzlich auch die Vereinbarkeit von dem Berufs- und dem Privatleben. Zudem ist der Arbeitsplatz zu Hause vermutlich ruhiger, als der im Büro, denn man wird nicht mehr von Flurgesprächen anderer Kollegen abgelenkt. Insgesamt kann man sagen, dass viele Arbeitnehmer, die von Zuhause aus arbeiten, durch verschiedene Faktoren entspannter und zufriedener mit ihrer Arbeit sind.

Allerdings zieht das Homeoffice auch einige Nachteile mit sich. Der Kontakt zu den Kollegen wird weniger, wodurch auch der Informationsfluss erschwert wird. Man trifft sich nicht mehr auf dem Flur oder persönlich bei Meetings in Konferenzräumen und kann wichtige Informationen austauschen. Informationen können nur noch über E-Mails oder Telefonate weitergegeben werden. Außerdem spielt die Selbstorganisation eine sehr große Rolle. Man muss wissen, welche Aufgaben anstehen, welche Priorität sie haben und wann sie erledigt sein müssen. Des Weiteren passiert es häufiger, dass man das Berufs- mit dem Privatleben vermischt. Gerade das Ausräumen des Geschirrspülers sollte man im Homeoffice bewusst ans Ende der Arbeitszeit stellen oder auf eine Pause verlegen. Trotzdem muss man darauf achten, dass die tägliche Arbeitszeit erfüllt wird und man sich selbst nicht von kleinen Dingen ablenken lässt. Gleichzeitig ist es wichtig, dass man im Feierabend richtig abschaltet und sich nicht noch eben schnell um seine   E-Mails etc. kümmert.

Wie man sieht, hat also auch das Homeoffice seine Vor- und Nachteile. Daher ist es wichtig, dass jeder einen Weg findet, um produktiv im Homeoffice arbeiten zu können. Sei es, kurze Pausen mit einem virtuellen Kaffeetrinken mit den Kollegen, so wie es im Büro üblich ist, einzulegen oder ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft.

Ich persönlich arbeite bereits seit einigen Wochen aus dem Homeoffice. Am Anfang meiner Ausbildung hätte ich nicht erwartet, dass meine Ausbildung für mehrere Wochen von Zuhause aus stattfinden wird und ich nicht täglich im Büro sein werde. In den ersten Tagen war es sehr ungewohnt nicht ins Büro fahren zu müssen und eher selten in Kontakt zu meinen Kollegen zu stehen. Ich beschäftige mich unter anderem mit längerfristigen Aufgaben, wofür ich in den letzten Monaten weniger Zeit hatte, zum Beispiel schreibe ich Abteilungsberichte, recherchiere verschiedene Themen oder kümmere mich um Projekte. Ich nutze diese Zeit auch dafür, mich durch verschiedene Trainings der 3M beruflich wie auch persönlich weiterzubilden. Aktuell bin ich in der Abteilung Qualitätsmanagement eingesetzt, hier übernehme ich auch weiterhin ausbildungsrelevante Aufgaben, wie zum Beispiel die Dokumentenpflege oder eine Auswertung zu Reklamationen. Den Kontakt zu meinen Kollegen halte ich über viele Videotelefonate aufrecht. Dabei kann man sich gut über die anstehenden Aufgaben austauschen, Fragen klären oder auch wichtige Informationen weitergeben. Besonders wichtig ist, dass ich jeden Tag notiere, wie lange ich an welcher Aufgabe gearbeitet habe. Diese Listen lasse ich meiner Ausbilderin am Ende einer Woche zukommen, sodass sie nachvollziehen kann, womit ich mich die Woche beschäftigt habe.

Wie sieht es bei Euch aus? Arbeitet Ihr auch im Homeoffice oder nehmt an Online Unterricht teil?

 

Bleibt gesund und viele Grüße,

Eure Vivian aus Bad Essen

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