Safer Internet Day – So achtest du auf dich im Netz

Anfang Februar findet jährlich der „Safer Internet Day“ (SID) statt. An diesem Tag wird auf Sicherheitsrisiken im Netz, besonders für Kinder und Jugendliche, aufmerksam gemacht.

Unter dem Motto „Play your part for a better internet“ ruft die Initiative der Europäischen Kommission zu Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Auch wir wollen uns mit diesem Beitrag beteiligen.

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Nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch im Berufsalltag gibt es einige Dinge, die du beachten solltest.

Gerade der häufig verwendete Ausdruck „Das ist meine private Meinung“ hat Grenzen, und so kommt es immer wieder zu Kündigungen. Wird durch einen Post oder ähnliches der Ruf des Arbeitgebers verletzt, kann dies schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Deshalb möchten wir dir ein paar Tipps geben, wie du deine sozialen Profile am besten verwaltest, sodass Probleme im Berufsleben vermieden werden.

Worauf du Wert legen solltest:

Weniger ist mehr – Das gilt auch für deine Profilinformationen

Private Dinge solltest du nicht jedem verraten, vor allem nicht in sozialen Netzwerken. Achte daraufFotos und Informationen nur mit Leuten zu teilen, die du gut kennst.

Nicht alles gehört ins Internet!

Urlaubsinformationen solltest du nicht preisgeben. Du hängst ja auch keinen Post-It an die Tür, wenn du in Urlaub fährst. Damit nicht jeder weiß, dass du nicht Zuhause bist.

Ändere die Standard-Einstellungen     

Die Voreinstellungen der meisten sozialen Netzwerke sind zu dürftig eingestellt. Du kannst die Einstellungen anpassen, sodass dein Profil privater wird. So teilst du deine persönlichen Informationen nur mit den von dir ausgewählten Menschen.

Der Chef liest mit

Mit Arbeitskollegen und Vorgesetzten in sozialen Medien befreundet zu sein ist heute normal. Denk daran, mit wem du befreundet bist, wenn du das nächste Mal etwas postest oder mit „Gefällt mir“ markierst. So werden deine Wochenendaktivitäten nicht zum Gesprächsthema am Kopierer.

So zum Beispiel in diesem Fall:

Ein Mitarbeiter einer Möbelbeleuchtungs-Firma hatte auf seiner Facebook-Seite den Link zum Video von „Bück Dich hoch“ von Deichkind gepostet. Dazu den Kommentar: „Hm, mal überlegen. Wieso gefällt mir ausgerechnet das Lied von Deichkind, my friends!!!“

Sein Arbeitgeber kündigte den Mitarbeiter fristlos. „Diese Äußerung kann nur so verstanden werden, dass Sie die von Deichkind besungenen mit den bei uns herrschenden Arbeitsbedingungen gleichsetzen“, stand im Kündigungsschreiben.

Denn denk daran, es ist immer möglich, dass jemand deinen Beitrag falsch versteht!

Diese Tipps bilden nur die „Spitze des Eisberges“ – Denn vergiss nicht, was einmal im Internet ist, bleibt im Internet.

 

Solche Posts solltest du vermeiden.
Solche Posts solltest du vermeiden.

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