Sprachaufenthalt in Dijon

Vom 04.06.2018 bis zum 15.06.2018 waren meine Mitschüler des BZZ Horgen, Stäfa und ich in einem zweiwöchigen Sprachaufenthalt in Dijon. Dijon ist eine Stadt im Osten Frankreichs mit rund 155’000 Einwohnern. Dijon ist auch die Hauptstadt der Region Bourgogne-Franche-Comté. Die Stadt ist berühmt für ihren Senf und ein wichtiger Handelsplatz für Burgunderweine.

Place de la Libération
Place de la Libération

Unser Sprachaufenthalt startete mit einer 2.5 stündigen Zugfahrt und zwar mit dem TGV. Wir kamen etwa um 11.30 Uhr im Bahnhof von Dijon an. Dort erwartete uns schon eine Lehrerin von der Schule. Die begleitete uns bis zum Schulgebäude der École Suisse. In der Schule stellten sich die Lehrer und der Direktor vor. Sie erklärten uns die Schulregeln und informierten uns ein bisschen über Dijon. Danach machten wir mit einigen Lehrern eine kleine Besichtigung von Dijon. Sie zeigten uns interessante Sehenswürdigkeiten und gaben uns auch gute Tipps für die zwei Wochen. Nach dem Rundgang war es an der Zeit, dass wir unsere Gastfamilie kennenlernten. Meine Gastfamilie war ein altes Ehepaar. Die Gastfamilie war sehr freundlich, offen und hilfsbereit. Sie leben in einem sehr schönen Haus, das in einem Dorf namens Talant liegt. Das Haus war etwa 25 Minuten mit dem Bus von der Schule entfernt.

Ein Tag später fing die Schule dann richtig an. Schulbeginn war immer um 9:00 Uhr und Mittag hatten wir von 12:00 bis 13:30 Uhr. Die Schule war toll! Das Beste war, dass die Lehrpersonen kein Deutsch sprechen konnten, so haben wir auch unsere Französischkenntnisse verbessern können. Der Unterrichtsaufbau war sehr abwechslungsreich und spannend. Wir hatten Spiele gespielt, wie zum Beispiel Montagsmaler, um den Wortschatz zu erweitern. Songs auf Französisch haben wir auch geschrieben und vorgetragen. Die besten Aufgaben waren aber die externen. Dort mussten wir Passanten nach der Geschichte der Stadt fragen oder auch Interviews durchführen. Um 16:30 Uhr war immer Schulschluss. Da hatte man ein bisschen Zeit, mit seinen Freunden etwas zu unternehmen. Die meisten gingen zum Place de la Libération, etwas trinken oder essen.

In den zwei Wochen haben wir auch eine Exkursion unternommen. Wir hatten das Hôtel-Dieu und das Cassissium besucht. Das Hôtel-Dieu war ein ehemaliges Krankenhaus in Beaune. Das Krankenhaus wurde 1443 gegründet und bis 1971 genutzt. Nach dem Hôtel-Dieu gingen wir zum Cassisium. Das Cassisium ist eine Cassisfabrik, die war sehr spannend. Man konnte vielen Maschinen und Fässer sehen.

Die Abende mussten wir fast alle bei der Gastfamilie verbringen. Ansonsten konnten wir bis etwa 23.00 Uhr rausgehen. Die meisten gingen am Abend in die Stadt, um etwas mit den Freunden zu trinken. Am Samstag hatte man den ganzen Tag für sich alleine. Ich zum Beispiel ging mit meinen Freunden ins Toison d’Or. Das ist ein grosses Einkaufszentrum mit vielen bekannten Läden. Den Sonntag mussten wir aber mit der Familie verbringen. Die meisten gingen mit der Familie am See spazieren oder besuchten Museen in der Umgebung.

Der Freitag in der zweiten Woche war der letzte Tag. An diesem Tag gab es einen kleinen Apéro am Morgen von der Schule und am Mittag waren wir schon im Zug zurück in die Schweiz.

Mein Eindruck:

Die zwei Wochen in Dijon waren für mich eine wunderschöne Erfahrung. Ich durfte viele neue Freunde kennenlernen, bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie wiedersehen werde. Der Sprachaufenthalt erweiterte meine französischen Kenntnisse drastisch. Ich kann jetzt viel besser französisch reden und verstehen. Im Grossen und Ganzen muss ich sagen, dass ich es jedem weiterempfehlen kann, diesen Sprachaufenthalt zu besuchen. Man wird es nicht bereuen! Diese Erfahrung werde ich mein Leben lang in Erinnerung behalten.

Azubi-Team Schweiz

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