Startklar für das Ausbildungsjahr 2020 – Teil I

Inklusionsmesse in Dortmund

Am 26.09.2019 waren Azubis von den Standorten Neuss und Kamen in Dortmund auf einer Messe für Inklusionsschüler zu Besuch. Die Messe zeigte sehr schön, wie Menschen mit Handicap ins Arbeitsleben integriert und ein wichtiger Teil des Unternehmens werden können. Der Azubi, mit dem ich zusammen zur Messe gefahren bin, ist selber schwerhörig und konnte somit auch komplexe Fragen beantworten und zeigte sehr toll auf, das man auch mit einem Handicap, wie jeder andere in der Firma arbeiten kann, wenn man die Bedürfnisse berücksichtigt. Außerdem war die Erfahrung sehr schön, auch mal auf der Seite der Aussteller zu agieren und den Schülerinnen und Schülern mein Wissen über die Arbeitswelt und vor allem zu 3M so gut wie möglich näher zu bringen. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler, anfangs eher schüchtern immer mehr aus sich herausgekommen sind und großes Interesse gezeigt haben. Für mich persönlich war es eine sehr schöne Erfahrung, es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin.

Niklas Pufahl

Inklusionsmesse Dortmund 2019

 

Wuppertaler Ausbildungsbörse

Auch auf der Ausbildungsbörse in Wuppertal am 11.09.2019 waren wir mit Azubis und Ausbildern vertreten. Interessenten kamen zahlreich an unseren Stand um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei 3M in Wuppertal und auch an Standorten zu informieren.

Ausbildungsmesse Wuppertal

Beruf Konkret Neuss

Am 21.09.2019 haben wir in Neuss über die Möglichkeiten für eine Ausbildung oder ein Duales Studium an den 3M Standorten Neuss, Hilden, Jüchen und Wuppertal informiert. Hier waren besonders die dualen Studiengänge in Wirtschaftsinformatik, BWL und Chemieingenieurwesen, aber auch die Ausbildung zu Industriekaufleuten, Ausbildung zu Kaufleuten für Dialogmarketing und Ausbildungen in Logistikberufen, stark gefragt.

Berufe konkret 1

Racing-Team der Hochschule Niederrhein

Hallo liebe Blogleser,

Ich, Kim Opp, 24 Jahre jung, habe bereits 2014 bei 3M mein duales Studium gestartet. Inzwischen habe ich meine Ausbildung zur Industriemechanikerin und mein Bachelor Studium in der Verfahrenstechnik erfolgreich abgeschlossen. Ich studiere momentan weiterhin in Krefeld um mein Masterstudium zu absolvieren.

Zeitdenkens interessiere ich mich für den Motorsport. Es begann mit meinem roten Bobby-Car, gefolgt von Kinder-Motocross und schließlich zu meinem ersten eigenen Auto.

Der Umgang mit Werkzeug wurde mir schon in Kindertagen beigebracht und mit einem gut gefüllten Werkzeugkasten konnte mir mein Vater immer eine besondere Freude machen.

So kam es dann, dass ich 2016 während meines Bachelorstudiums dem Racing-Team meiner Hochschule beitrat, wovon ich Euch hier gerne mehr erzählen möchte:

Unser Racing-Team nimmt an internationalen Konstruktionswettbewerben („Formula Student“) unter Studenten teil, bei dem jedes teilnehmende Team weltweit einen Rennwagen, im Formel 1 Format, selbst konstruiert und fertigt, um ihn dann bei Wettbewerben auf großen Events, wie beispielsweise in Österreich, Italien oder Spanien, vorzustellen. Dort werden die Rennwagen auf der Rennstrecke in Fertigung, Technik und Geschwindigkeit gegeneinander gemessen.

Es hat mich sehr beeindruckt, dass auf diesen Events, trotz Konkurrenz, die Teams alle sehr nett und hilfsbereit miteinander umgehen. Jeder hilft jedem und am Ende des Tages wird zusammen gegessen und gefeiert.

Jedes Jahr baut das Team der Hochschule einen neuen Wagen, bei welchem das Vorgängermodell in seiner Gesamtheit verbessert werden soll. Hier lernt man vor allem im Bereich Teamarbeit und Eigenorganisation.

Unser Fuhrpark umfasst mittlerweile mehrere Rennwagen, vor allem mit Verbrennungsmotor, aber auch ein elektronisch angetriebener Rennwagen ist dabei.

Ein sehr großes Thema bei der Fertigung unserer Rennwagen ist natürlich auch die Unterstützung durch Sponsoren und Förderern um dieses Projekt überhaupt finanzieren und umsetzen zu können. Entsprechend froh bin ich darüber, dass ich bei 3M einige Befürworter und Unterstützer gefunden habe.

3M unterstützt unser Team beispielsweise mit Hilfsmitteln wie Atem-/ und Gehörschutz, Schutzbrillen, Klebstoffen, Dual Lock und Folien.

Jeder an Motorsport interessierte Student der Studiengänge Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau oder Verfahrenstechnik kann dem Racing-Team beitreten.

Vielleicht sieht man sich ja schon in naher Zukunft in dem Team.

Motorsportliche Grüße aus Hilden!

Eure Kim

 

Handicap – Das Arbeiten mit einer Behinderung

Hallo zusammen,

mein Name ist Steffen Roeloffs und ich bin seit 2018 Auszubildender zum Industriekaufmann bei 3M . Von Geburt bin ich hochgradig schwerhörig und trage deswegen ein Hörgerät und ein Cochlea Implantat (CI). Normal gut hören „wie jeder andere“ kann ich damit zwar nicht, aber ich kann mich mit jedem normal unterhalten, solange es in meiner Umgebung kaum Störgeräusche gibt.

Meine Schwerhörigkeit war und ist bei 3M nie ein Problem gewesen, das Interesse an den Umständen mit meinem Gehör und den Hörgeräte-Techniken ist sogar überwältigend groß. Sollte ich mal etwas nicht sofort verstehen, werden Sätze oder Kommentare ohne Zögern wiederholt. Auch ist mein Arbeitsplatz an meine Bedürfnisse angepasst und sollte doch mal etwas nötig oder möglich sein, um meine Hörbedingungen zu verbessern, kann ich das jederzeit ansprechen und es wird sich sofort darum gekümmert.

Was die wenigsten jetzt erwarten ist, ich sitze aktuell im Kundenservice und kommuniziere dort schriftlich und mündlich mit den Kunden. Die Arbeit macht mir viel Spaß und sollte ich doch mal einen Kunden akustisch nicht verstehen, kann ich diesen an Kollegen abgeben. Die Arbeit im Team gehört bei 3M dazu und ist ein großer Beitrag zum Erfolg, ebenso wie die Förderung der Stärken eines jeden 3Mers.

Eine Behinderung zu haben, ist hier bei 3M überhaupt kein Problem, man sollte sie nur offen ansprechen!

Viele Grüße

Steffen

Willkommen bei 3M in Seefeld

Hallo zusammen, ich bin Celine Schumann und Auszubildende im 1. Lehrjahr.

Meine Ausbildung zur Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistung mache ich am Standort Jüchen.

Die erste Abteilung, die ich während meiner Ausbildungszeit kennengelernt habe, war die Zollabteilung. Diese ist in zwei Bereiche gegliedert. Die fachgerechte Betreuung wird an den Standorten Jüchen und Seefeld für die Standorte durchgeführt, die die Import- und Exportabwicklung durchführen. Mich hat die Zolltätigkeit sehr fasziniert, weshalb ich nachgefragt habe, ob ich den Exportbereich noch näher kennenlernen könnte. Die Antwort lautete „Ja!“ Ich durfte im Anschluss für drei Wochen an den Standort Seefeld, um an einem Pilotprojekt teilzunehmen. Zunächst erhielt ich eine Produktionsführung, bei der mir auffiel, wieviel Aufwand sich hinter der Herstellung einer Abdruckmasse verbirgt.

Firma 3M ESPE AG vor Seefeld am Pilsensee, Oberbayern, Deutschland
3M vor Seefeld am Pilsensee, Oberbayern, Deutschland                                                 Foto: 3M Deutschland GmbH

In der Zollabteilung wurde ich dann sehr herzlich empfangen und schnell als Teammitglied mit eingebunden. Recht früh hatte ich eigene Aufgaben, um die ich mich gekümmert habe, bei Fragen oder Problemen konnte ich stets meine Kollegen ansprechen. Die ersten Aufgaben gingen recht einfach von der Hand. Als es allerdings um Präferenzen, Warenursprünge und Lieferantenerklärungen ging, konnte ich mir nichts darunter vorstellen. Schnell stellte ich fest, dass sich viel theoretisches Wissen hinter jedem der aufgezählten Prozesse verbirgt und alle drei Begriffe eng miteinander verbunden sind. Nach einigen Erklärungen habe ich einen roten Faden entdeckt und die Zusammenhänge erkannt.

Die Zeit in Seefeld war sehr schön und vor allem lehrreich. Ich kann nicht nur sagen, dass es eine unglaubliche Erfahrung war, so weit weg von Zuhause zu arbeiten und auch kurzzeitig zu wohnen, sondern auch, dass ich viel fachliche Erfahrungen sammeln konnte. Ich selbst konnte mich sehr gut weiterentwickeln.

Viele Grüße

Celine