„Was kommt nach der Schulzeit?“

Mein Start bei 3M

Mein Name ist Julia Gesse, ich bin 21 Jahre alt und seit letztem Jahr Auszubildende der 3M Deutschland GmbH.

Die Schulzeit neigt sich dem Ende und auf einmal steht man vor der großen Frage: „Was kommt jetzt?“

Ich glaube, viele von euch kennen diese Situation oder sind gerade an diesem Punkt angelangt. Auf der einen Seite macht man gerade seinen Abschluss, auf der anderen Seite muss man sich überlegen, was man danach machen möchte. Leider gibt es auf diese Fragestellung viel zu viele Antwortmöglichkeiten:

  • Studium
  • Ausbildung
  • Ab ins Ausland
  • Ein freiwilliges soziales Jahr

Wenn man sich für eine der vielen Möglichkeiten entschieden hat, steht man plötzlich vor weiteren Problemen, wie zum Beispiel der Wahl des Studienganges, die Findung des richtigen Ausbildungsberufes und und und.. Auch ich war während meiner Schulzeit in genau dieser Situation, hatte mit genau diesen Fragen zu kämpfen und kann heute sagen: „Ich hab‘s geschafft!“

Natürlich war es kein einfacher Weg und im Gegensatz zu vielen anderen wollte ich nach dreizehn Jahren Schule (G9) nicht sofort studieren gehen. Durch mein freiwilliges Praktikum bei der 3M in der 11. Klasse, bin ich auf den Geschmack einer Ausbildung gekommen. Denn anders als im Studium, bekommt man so einen leichten Einstieg ins Berufsleben, hat eine Kombination aus Arbeit und Berufsschule und kann danach selbstverständlich immer noch studieren gehen. Oft hilft die Ausbildung auch, seine Stärken zu erkennen und herauszufinden, was man später einmal machen möchte.

Nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte, musste ich mir als nächstes im Klaren werden, in welcher Richtung ich eine Ausbildung beginnen wollte. Heutzutage gibt es vielseitige Angebote und oft ist es schwer, dabei den Überblick zu behalten. Deswegen ist es wichtig, sich vorab gut zu informieren, zum Beispiel im Internet, bei der Bundesagentur für Arbeit, bei Lehrern oder Bekannten.

Nach langer Recherche hatte ich meinen Wunschausbildungsberuf gefunden: Industriekauffrau.
Es folgte der wohl aufwendigste Teil, denn ich musste anfangen meine Bewerbungsunterlagen vorzubereiten. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Praktikumsbescheinigungen und alles, was nun mal dazu gehört. Auch wenn sich mittlerweile die Online-Bewerbung weitverbreitet durchgesetzt hat, sind diese Dinge immer noch erforderlich und müssen hochgeladen werden!
3M war mein absolutes Wunschunternehmen, dennoch war es mir wichtig, mich auch bei anderen Firmen zu bewerben. Denn je mehr Bewerbungen man verschickt, desto besser!

In der nächsten Zeit folgten dann Einladungen zu Einstellungstests, welche ebenfalls meist online durchgeführt werden mussten. Im Fokus standen dabei Allgemeinwissen, Mathematik, Deutsch und Englisch, welche auf unterschiedlichste Art abgefragt wurden. Nachdem ich den Onlinetest bei 3M abgelegt hatte, bekam ich kurze Zeit später eine positive Rückmeldung mit einer Einladung zu einem Gruppenvorstellungsgespräch.

Ihr werdet merken, dass man vor so einem Termin unglaublich aufgeregt sein kann, so war es zumindest bei mir der Fall. Aber keine Sorge, den anderen Bewerbern geht es oft nicht anders.
Ich fuhr also zu der Hauptverwaltung nach Neuss, um mich von meiner besten Seite zu präsentieren. Die Aufregung legte sich dann zum Glück ein bisschen während des Gespräches durch den freundlichen Empfang und Umgang der 3M Mitarbeiter.

Schon nach ein paar Tagen bekam ich von der Ausbildungsleitung positives Feedback und konnte mich entscheiden, ob ich den Ausbildungsplatz zum 1. September 2013 annehmen möchte. Meine Antwort stand natürlich fest: JA!

Seit September bin ich nun ein Teil der großen 3M Welt und glücklich, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe. Ich würde es jeder Zeit wieder tun!

Julia

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